AKTUELLE INFORMATIONEN (Stand: 05.06.2020)

Trotz Lockerungen müssen wir leider dennoch alle bereits geplanten Fortbildungsveranstaltungen bis zu den Sommerferien absagen. Aufgrund der Abstands- und Hygieneregelungen ist eine Durchführung der Kurse in unseren Räumen derzeit noch nicht möglich. Einige Termine können in den Herbst verschoben werden oder finden als Online-Veranstaltung statt. Weitere Infos zu den Ersatzterminen folgen.

Dafür sind Beratungsgespräche in den Büros nun wieder möglich- natürlich unter Einhaltung der aktuellen Vorgaben. Wir bitten alle Eltern und Tageseltern um vorherige telefonische Anmeldung.

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PRESSEMITTEILUNG LANDRATSAMT FREUDENSTADT: KREIS VERZICHTET AUF ELTERNBEITRÄGE (Stand: 25.05.2020- korrigiert)

Bereits im April hat der Kreis auf die Elternbeiträge für die nicht in Anspruch genommene Betreuung in der Tagespflege verzichtet. Um die Eltern in der aktuellen Zeit auch weiterhin zu unterstützen, werden die Beiträge für den Monat Mai ebenfalls erlassen.

Sofern im Rahmen der (erweiterten) Notbetreuung entsprechende Leistungen in Anspruch genommen werden, sind hierfür auch die Beiträge zu entrichten. Für den Monat Juni ist bislang noch keine abschließende Entscheidung getroffen worden, aber der Landkreis steht hier in engem Austausch mit Partnern und Landesverbänden.

Selbstverständlich werden auch die Tagespflegepersonen, die aufgrund der Corona-bedingten Schließungen finanzielle Einbußen haben, vom Landkreis unterstützt, sofern kein anderes Hilfsprogramm greift.

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AKTUELLE INFORMATIONEN ZUR REUDZIERTEN REGELBETREUUNG (Stand 18.05.2020)

Am vergangenen Samstag hat die Landesregierung die neueste Änderung zur Corona-Verordnung erlassen, die ab heute (18.05.) gültig ist. Diese beinhaltet weitere Lockerungen im Bereich der Kinderbetreuung in der Kindertagespflege.

Diese Änderung zur reduzierten Regelbetreuung besagt, dass alle Kinder, die bereits in der Notbetreuung waren, auch weiterhin betreut werden dürfen. Darüber hinaus können Tageseltern nun auch wieder weitere Kinder aufnehmen. Allerdings muss die Betreuung nach wie vor in konstanten Gruppen stattfinden. Mehr als fünf Kinder in der klassischen Kindertagespflege bzw. sieben/neun Kinder in Großtagespflegen sind nicht erlaubt. Das heißt, die Obergrenze liegt in der Zahl der in der PE festgelegten Kinder, die gleichzeitig betreut werden dürfen, ein Platzsharing ist nicht erlaubt. Tagespflegepersonen, die eine eingeschränkte Pflegeerlaubnis für weniger als fünf Kinder gleichzeitig haben, dürfen dementsprechend nur weniger Kinder betreuen.

Voraussetzung für eine Betreuung in der Kindertagespflege ist die Beachtung der gemeinsamen Schutzhinweise für Kindertageseinrichtungen des Kommunalverbands für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, der Unfallkasse Baden-Württemberg und des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg in ihrer jeweils aktuellen Fassung sind umzusetzen. Die Schutzhinweise finden Sie hier.

Wir bitten daher alle Eltern, die die Betreuung wieder nutzen möchten, mit Ihrer Tagespflegeperson Kontakt aufzunehmen und zu klären ob das Kind wieder betreut werden kann. Sofern die Tagespflegeperson mehr Verträge hat, als Ihre PE gleichzeitig erlaubt, muss geprüft werden welche Kinder vordringlich gefördert werden sollten. Bei der Auswahl ist eine Berufstätigkeit der Eltern zu berücksichtigen. Bei Bedarf unterstützen Sie hierbei die Fachberaterinnen des TEV.

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WEITERE ÖFFNUNG DER KINDERBETREUUNG (Stand 15.05.2020)

Das Kultusministerium hat am Donnerstag beschlossen, dass es weitere Lockerungen im Bereich der Kinderbetreuung in Einrichtungen und auch der Kindertagespflege ab dem 18. Mai geben soll, um diese schrittweise in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebs auszuweiten. Leider wird die neue Corona-Verordnung mit weiteren Informationen und Richtlinien erst morgen (16.5.) veröffentlicht. Dadurch können wir aktuell leider nicht sagen, ob die neuen Regelungen bereits ab Montag umgesetzt werden können.
Kinder, die bisher bereits in der Notbetreuung sind können auf jeden Fall auch weiterhin betreut werden.

Wir informieren Sie an dieser Stelle zeitnah über die neuen Regelungen!

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AKTUELLE INFORMATIONEN (Stand 11.05.2020)

Anders als erwartet bringt die am 9.5.neu veröffentlichte Corona-Verordnung der Landesregierung vorerst keine Veränderungen für die Kindertagespflege.
Folgende Punkte gelten (weiterhin):
- bis zum 15. Juni gelten die (bestehenden) Regelungen für die Notbetreuung
- in einer Tagespflegestelle dürfen maximal bis zu fünf Kinder in einer konstanten Gruppe betreut werden (kein Platzsharing)
- Notbetreuung ist nur möglich, wenn die Erziehungsberechtigten im systemrelevanten Bereich arbeiten und/oder der Arbeitgeber die Präsenzpflicht bestätigt.
Den Antrag auf Notbetreuung finden Sie hier!

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PRESSEMITTEILUNG DES TAGESETLERNVEREINS (Stand 06.05.2020)

Kindertagespflege in Corona Zeiten
Mitte März wurde mit der ersten Corona Verordnung das öffentliche Leben heruntergefahren. Dies betraf auch die Kindertagespflege, die untersagt wurde. Ausnahme: Kinder deren Eltern in systemrelevanten Berufen tätig waren hatten weiterhin ein Anrecht auf Betreuung. Dies betraf im Landkreis Freudenstadt fast 20 Kinder, die ohne Unterbrechung in der Kindertagespflege weiterbetreut wurden. Zur Verringerung der Kontakte hat Angelika Klingler, Leiterin des Jugendamtes, dem Vorschlag des TEV zugestimmt, Geschwisterkinder von Kindern, die bereits in der Kindertagepflege betreut und gefördert werden, ebenfalls in der Kindertagepflege aufzunehmen. Insofern wurde von der Regel, dass die Kinder in den bisherigen Betreuungseinrichtungen bleiben sollten eine Ausnahme als gerechtfertigt angesehen.
Mit der Erweiterung der Notbetreuung seit dem 27. April hat die Zahl der Kinder in der Notbetreuung zugenommen. Aktuell werden 103 Kinder von 49 Tagespflegepersonen „erweitert notbetreut“.
Die Kinder verteilen sich wie folgt auf die Gemeinden des Landkreises Alpirsbach (3), Bad Rippoldsau -Schapbach (1), Baiersbronn (10), Dornstetten (13), Empfingen (2), Eutingen (3), Freudenstadt (29) Glatten (6) Horb (20), Loßburg (4), Pfalzgrafenweiler (4) Schopfloch (4), Seewald (2) Waldachtal (2).

Die Kindertagespflege im Haushalt des Kindes ist seit 04. Mai wieder uneingeschränkt erlaubt.
Bereits mit Beginn der Corona Krise führten Angelika Klinger und Paul Huber Gespräche, um in dem Wirrwarr der unterschiedlichen Fördermöglichkeiten die optimale Lösung für die Tagespflege zu finden. Während auf Landesebene diskutiert wurde, wie und aus welchem Topf und in welcher Höhe die Kindertagespflege gestützt werden könne, hat Landrat Dr. Klaus Michael Rückert entschieden, die Kindertagespflege im Monat April wie bisher weiter zu fördern, um die Kindertagespflege als wichtigen Teil des Betreuungssystem im Kreis zu sichern.

Die Büros in Horb und Freudenstadt wurden mit Beginn der Krise für den Publikumsverkehr geschlossen, beide Büros waren und sind besetzt, so dass Anfragen per Telefon und E-Mail jederzeit kurzfristig beantwortet werden können. Gerade in der Anfangszeit der Krise war es dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen des Tageselternvereins wichtig die Tagespflegepersonen über aktuelle relevante Vorordnungen zu informieren und diese nicht allein zu Hause zu lassen. Dabei wurden viele Kanäle genutzt, um Eltern und Tageseltern zu informieren.
Da persönliche Kontakte weitestgehend nicht möglich waren, wurden auch andere Möglichkeiten erprobt. Mitarbeiterinnen und Vorstand hielten ihre Besprechungen per Videokonferenzen ab. Ein für den 22. April geplanter Tageselternstammtisch wurde erstmals virtuell durchgeführt. Mit diesen Erfahrungen wurden und werden einige der abgesagten Fortbildungsveranstaltungen online angeboten.
Mit der Erweiterung der Notbetreuung wurden Tagespflegepersonen online über die aktuellen Empfehlungen zur Verminderung des Ansteckungsrisikos des Landesjugendamtes (KVJS), der Unfallkasse Baden-Württemberg (UKBW) und des Landesgesundheitsamtes (LGA) informiert.

Für Zeiten, in denen keine Betreuung stattgefunden hat, wird auch kein Elternbeitrag erhoben. Sofern dieser bereits bezahlt wurde, wird der Beitrag durch das Landratsamt zurückbezahlt. Sofern eine Notbetreuung genutzt wurde und wird, wird für diese der Elternbeitrag entsprechend der betreuten Stunden fällig.
Tageseltern erhalten für die tatsächliche Betreuung von Kindern 6,50€/Kind und Stunde. Wenn keine Betreuung stattfindet, werden für bestehende Verträge 80% des Betreuungsentgeltes für die vereinbarten Stunden bezahlt. Sollte in einzelnen Fällen eine notwendige Betreuung, nicht von einer Tagespflegeperson geleistet werden, wird das Betreuungsverhältnis beendet und ein Betreuungswechsel veranlasst.

Vorstand und Mitarbeiterinnen des Tageselternvereins bedanken sich, auch im Namen der Mitglieder und der Tagespflegepersonen im Landkreis, bei der Jugendamtsleitung und den Mitarbeiter*innen des Jugendamtes für die konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit in der aktuellen Krisensituation.

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AKTUELLE INFORMATIONEN (Stand 23.04.2020)

Die Notbetreuung findet grundsätzlich in den bisherigen Einrichtungen statt. Sollte darüber hinaus eine Betreuung durch eine Tagespflegeperson erforderlich sein besteht ausnahmsweise die Möglichkeit, die Betreuung komplett durch die TPP abzudecken. Haben Kinder, die bereits in der Kindertagespflege betreut werden, Geschwisterkinder, die ebenfalls Betreuung brauchen, können diese ausnahmsweise ebenfalls die Kindertagespflege nutzen, wenn dadurch mögliche Infektionsketten vermieden werden und dies auch durch die TPP abgedeckt werden kann.

Eine Tagespflegeperson darf aktuell nicht mehr als fünf Kinder insgesamt betreuen, damit im Ansteckungsfalle die Infektionsketten so gering wie möglich gehalten werden.

Eine Entscheidung ob der von Ihnen beantragte Platz zur Notbetreuung in der Kindertagespflege möglich ist, kann erst entschieden werden, wenn alle Anträge (vollständig) vorliegen und gegebenenfalls Ranglisten gebildet wurden. Wir bitten die Eltern, die einen Bedarf haben, die Anträge so schnell wie möglich an den TEV in Freudenstadt oder Horb zurück zu schicken. 

Den Antrag auf Notbetreuung finden Sie hier!

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ERWEITERUNG DER NOTBETREUUNG AB 27. APRIL

Ab kommendem Montag, 27. April, wird die Notbetreuung in Baden-Württemberg erweitert. So werden künftig auch Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse in die Notbetreuung mit einbezogen. Außerdem haben nicht mehr nur Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten Anspruch auf Notbetreuung. Berechtigt zur Teilnahme sind dann auch Kinder deren beide Erziehungsberechtigte bzw. die oder der Alleinerziehende…

  • außerhalb der Wohnung eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit wahrnehmen, durch die sie an der Betreuung gehindert sind.
  • eine Bescheinigung vorlegen, dass sie am Arbeitsplatz unabkömmlich sind (bei selbständig oder freiberuflich Tätigen genügt eine Eigenbescheinigung)
  • und erklären dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Die Notbetreuung kann nach wie vor nur bei der Tagespflegeperson stattfinden, bei der das Kind bereits zuvor war. Für die erweiterte Notbetreuung in der Kindertagespflege gilt, dass die in der Pflegeerlaubnis vorgesehene Kinderzahl, maximal jedoch 5 Kinder in konstant zusammengesetzten Gruppen, betreut werden dürfen. Somit können auch in Großtagespflegestellen nur konstante Gruppen mit bis zu 5 Kindern betreut werden. Sollten die Betreuungskapazitäten der Tagespflegestelle nicht ausreichen, werden vorrangig Kinder deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten oder alleinerziehend sind berücksichtigt.

„Da der reguläre Kitabetrieb weiter untersagt ist, muss dieses Angebot aber weiterhin eine Notbetreuung bleiben und kann leider nicht für alle gelten. Wir sind uns der Belastung vieler Eltern sehr bewusst, aber wir müssen alle gemeinsam noch Geduld haben, bevor wir zur Normalität zurückkehren können. Der Gesundheitsschutz geht vor“, so Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Eltern, die ab kommender Woche eine Notbetreuung benötigen bitten wir sich zeitnah mit Ihrer Fachberaterin in Verbindung zu setzen.

Weitere Informationen zur Regelung der Notbetreuung finden Sie hier: https://km-bw.de/,Lde/Startseite

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AKTUELLE INFORMATIONEN (17.04.2020)

Das Landratsamt hat beschlossen, dass ab Mai analog zu den Empfehlungen des Landkreistages vom 07.04.2020 80% als Freiwilligenleistung an die Tagespflegepersonen ausbezahlt wird. Diese Regelung gilt für ganze unbetreute Monate. Wenn zum Beispiel ab Monatsmitte wieder betreut wird, dann tritt die Satzung in Kraft und somit die Pauschale (wird dann verrechnet). Die Monate März und April wurden bereits zu 100% ausbezahlt. Diese Entscheidung bleibt so bestehen. Für die Beantragung der Freiwilligenleistung des Landkreises FDS für den Monat Mai erhalten die Tagespflegepersonen in Kürze einen Antrag per Mail oder Post und sollten diesen so schnell wie möglich ausgefüllt und unterschrieben wieder an den Tageselternverein zurück schicken.

Elternbeiträge werden für April keine erhoben. Für kommende Monate in denen kein Tag betreut werden kann gilt dies ebenso.

Der Tageselternverein sagt alle Veranstaltungen bis einschließlich 19. Juni ab. Darunter fallen alle Fortbildungen, Qualifizierungskurse und der Tag der Kinderbetreuung.

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ELTERNBEITRÄGE FÜR APRIL WERDEN ZUNÄCHST AUSGESETZT
 
Landrat Dr. Rückert und der erste Landesbeamte Geiser haben entschieden, dass die Elternbeiträge für die Tagespflege für den April zunächst gestundet werden. Abschließend entschieden wird dies dann im Laufe des April, wenn auch klar ist, ob und wie die Tagespflege nach dem 19.04. wiederaufgenommen werden darf.
 
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LAUFENDE GELDLEISTUNG FÜR APRIL WIRD AUSBEZAHLT
 
Wie wir soeben von Frau Klingler erfahren haben
hat Landrat Dr. Rückert entschieden, dass die Laufende Geldleistung für die Tagespflegepersonen für den April ausgezahlt wird.
Danke!!! Die laufende Geldleistung für April ist als Vorleistung und Übergangslösung zur Sicherung der Tagespflege gedacht. Die Entscheidung ist keine Anerkennung einer Rechtspflicht. Der Landkreis hofft auf eine generelle Lösung durch das Land / den Bund.
Zu den Elternbeiträgen gibt es noch keine Entscheidung. Wir bleiben dran.

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PRIVATE KINDERBETREUUNGSANGEBOTE (Stellungnahme)

Nach der Verordnung der Landesregierung vom 17. März haben Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen den Betrieb bis Ablauf des 19. Aprils einzustellen!
Aktuell bieten im Internet viele die zu Hause sind, Eltern in Not eine Betreuung an. Auch wenn es sich dabei um eine erlaubnisfreie Tätigkeit handelt, ist eine solche Betreuungstätigkeit als Kindertagespflegestelle zu werten und das Betreiben untersagt!
In solchen Betreuungsformen entstehen zusätzliche Sozialkontakte, die durch die Verordnung der Landesregierung reduziert werden sollen! Zudem ist nicht gesichert, dass die Kinder dort adäquat betreut werden. Daher raten wir allen Eltern ab, solche teils dubiosen Angebote anzunehmen.
Für Eltern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, wird von den Städten und Gemeinden eine Notbetreuung im bisherigen Betreuungssystem angeboten. Bitte wenden Sie sich hierfür an Ihre Heimatgemeinde.

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AKTUELLE INFORMATIONEN (Stand: 17.03.2020)

Das aktuelle Corona Geschehen veranlasst uns, Sozialkontakte der Mitarbeiterinnen im dienstlichen Bereich soweit als möglich zu reduzieren. Aus diesem Grund sind die Büros in Horb und Freudenstadt ab sofort geschlossen und es werden bis auf Weiteres keine Termine mehr vergeben. Die Mitarbeiterinnen sind dennoch weiterhin telefonisch und per Mail zu erreichen.
Da die Osterferien auch bei uns immer als Uraubszeit genutzt werden, werden einzelne Mitarbeiterinnen in den nächsten Wochen eingeschränkt erreichbar sein. Vertretungen geben wir über die jeweiligen Bandansagen bekannt.

Von den Schulschließungen bleibt auch die Horber Ferienbetreuung nicht verschont. Die Betreuung in den Osterferien wurde ebenfalls abgesagt.

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AKTUELLE INFORMATIONEN (Stand: 16.03.2020)
 
Liebe Tageseltern, liebe Eltern
Die Länder- und Kontinent übergreifende Ausbreitung des Coronavirus (Pandemie) und die daraus folgenden Entscheidungen der politisch Verantwortlichen haben sich am Wochenende überschlagen. Als Tageselternverein waren wir bemüht die zum jeweiligen Zeitpunkt relevanten Vorgaben an Sie weiterzugeben.
 
Die Landesregierung spricht von weitreichenden Maßnahmen, um täglich Kontakte zu reduzieren und die Ausbreitung des Virus zu verzögern.
Deshalb werden ab morgen Schulen und Kindertageseinrichtungen landesweit geschlossen. Für den Landkreis Freudenstadt hat dies der Landrat bereits ab heute verfügt.
Eine Betreuung findet nur noch statt, wenn beide Elternteile oder Alleinerziehende in kritischer Infrastruktur tätig sind.
 
Dazu zählen insbesondere:
 
• die Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten)
• die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz)
• Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, Öffentlicher Nahverkehr, Entsorgung sowie die Lebensmittelbranche)
 
Die Maßnahme ist einschneidend, nach Empfehlungen der Fachleute jedoch absolut notwendig!
 
Noch haben nicht alle den Ernst der Lage begriffen. Auch wenn Sie helfen wollen: Für die Kindertagespflege gilt der gleiche Maßstab wie für Einrichtungen! Wir gehen keinen Sonderweg.
 
Eine Notfallbetreuung in der Kindertagespflege ist nach den obigen Kriterien möglich, sofern das Kind auch bisher von der Tagespflegeperson betreut wurde und die Tagespflegeperson sich bereit erklärt die Notfallbetreuung zu übernehmen. Sollte dies nicht der Fall sein wenden Sie sich bitte schnellstmöglich an Ihre Stadt/ Gemeinde, die ebenfalls Notbetreuungen eingerichtet haben!
 
Wir bitten um Ihr Verständnis!
 
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AKTUELLE INFORMATIONEN (Stand: 15.03.2020, 12.30 Uhr)

Informationen der Landesregierung zum Umgang mit der Krisensituation können Sie hier nachlesen: https://www.baden-wuerttemberg.de/…/ministerpraesident-kre…/.
Für den Landkreis Freudenstadt wurde festgelegt, dass bereits ab morgen, 16.3. alle Schulen und Kindertageseinrichtungen geschlossen werden.
Die Städte und Gemeinden bieten für alle Eltern, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind (hierzu zählen Polizei, Feuerwehr, medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten, Lebensmittelproduktion, Lebensmitteleinzelhandel, Müllabfuhr sowie Energie- und Wasserversorgung) UND welche die Betreuung ihrer Kinder nicht über Familie, Bekannte, Nachbarschaft o.a. gewährleisten können, ab dem 16.03.2020 eine NOTBETREUUNG an. Die Notbetreuung kann nur in Anspruch genommen werden, wenn BEIDE ELTERNTEILE in den oben aufgeführten Bereichen beschäftigt sind (Nachweis des Arbeitgebers erforderlich). Dies gilt auch für Kinder, die in der Kindertagespflege betreut werden.
Bitte beachten Sie, dass die Eltern, welche nicht in diesen Bereichen tätig sind, selber für die Betreuung der Kinder sorgen müssen. Wir bitten um Verständnis, dass diese Kinder nicht in die Notbetreuung aufgenommen werden können.
Sollten sich Tageseltern im Einzelfall für eine private Betreuung von Kindern freiwillig zur Verfügung stellen teilen Sie uns dies bitte per Mail mit und sprechen Sie Ihre Fachberaterin an!

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PRESSEMITTEILUNG (Stand: 13.03.2020, 17.00 Uhr)

Die Kindertagespflege ist grundsätzlich eine Aufgabe des Trägers der öffentlichen Jugendhilfe und wird in der Regel von selbstständig tätigen Tagespflegepersonen geleistet. Mit den Aufgaben Vermittlung von Tageskindern, fachliche Beratung der Tagespflegepersonen und deren weitern Qualifizierung, Begleitung der Tagespflegen sowie Beratung der Eltern und Tageseltern in allen Fragen der Kindertagespflege ist auf den Tageselternverein delegiert.

Entsprechend der Empfehlung des Landratsamtes vom 13. März hat der Tageselternverein Landkreis Freudenstadt alle von ihm selbst organisierten Veranstaltungen (Mitgliederversammlung, Qualifizierungen, Fortbildungen) bis Ende April abgesagt. Die Mitarbeiterinnen des Vereins stehen für Telefonberatungen zur Verfügung.

Nach einer Entscheidung der Landesregierung Baden-Württemberg vom 13. März 2020 bleiben ab kommenden Dienstag bis Ende der Osterferien alle Schulen und Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg geschlossen. Um die Ausbreitung des Virus so lange wie möglich hinauszuzögern, gilt für die Kindertagespflege grundsätzlich die gleiche Regelung wie für Einrichtungen. Die Tagespflege wird daher ebenso wie die Tagespflege in anderen geeigneten Räumen bis zum Ende der Osterferien nicht durchgeführt.

Der Tageselternverein und das Jugendamt sind sich bewusst, dass es Situationen gibt, in denen eine Kinderbetreuung aufgrund der aktuell wichtigen beruflichen Tätigkeit der Eltern dringend erforderlich ist (Gesundheitswesen, Grundversorgung). Hier kann im begründeten Einzelfall in Abstimmung mit den Tagespflegepersonen geprüft werden, ob eine Betreuung notwendig und möglich ist.

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AKTUELLE INFORMATIONEN  (Stand: 12.03.2020, 11.20 Uhr):
 
 - Alle Fortbildungen (Modul VII) bis Ende April werden abgesagt, Neue Termine werden noch festgelegt. Über die Fortbildungen ab Mai wird im April entschieden. Die restlichen Termine des Modul 1 der aktuellen Grundqualifizierung werden durchgeführt. Über die Termine ab Modul 2 wird noch beraten. Die geplante Mitgliederversammlung am 01.04.2020 wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Ein neuer Termin wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.
 
- Derzeit können Kinder weiterhin in Kindertagespflege betreut werden. Die allgemeinen Hygienerichtlinien sind in besonderem Maße zu beachten. Sichtbar kranke Kinder sind nicht zu betreuen und wieder nach Hause zu schicken. Hier empfehlen wir ein restriktives Verhalten. Sollten Schulen und Einrichtungen geschlossen werden, betrifft dies auch die Kindertagespflege. Grundsätzlich entscheiden die Tagespflegepersonen selbst, ob sie eine Betreuung anbieten möchten oder nicht. Wir bitten alle Tageseltern, die sich entschließen nicht zu betreuen, den Tageselternverein zu informieren.
 
- Im Falle von Schul- und Einrichtungsschließungen können keine Kindergarten- oder Schulkinder in die Betreuung aufgenommen werden, um etwaige Betreuungsausfälle abzudecken. Schließlich soll durch diese Maßnahme die Verbreitung des Virus verlangsamt werden. Im Einzelfall können Kindergarten- und Schulkinder, die bereits bei einer Tagespflegeperson angemeldet sind, umfangreicher auch am Vormittag betreut werden (Situationen in denen eine Betreuung durch berufliche Tätigkeit der Eltern erforderlich ist- Tätigkeit im Gesundheitswesen, Grundversorgung o.Ä.). Dies gilt auch für Geschwisterkinder. In diesem Fall bitten wir Tageseltern sich vorab mit dem Verein in Verbindung zu setzen.
 
- Derzeit prüfen wir noch ob die Horber Ferienbetreuung in den Osterferien ebenfalls abgesagt werden muss.
 
- Alle Personen sind angehalten ihre privaten Kontakte auf das Notwendige zu beschränken, dazu gehören auch Tagespflegepersonen und die Mitarbeiterinnen des Tageselternvereins. Die Beratungsstellen in Horb und Freudenstadt sind weiterhin besetzt, allerdings sollen Gesprächstermine und Hausbesuche bis auf Weiteres möglichst vermieden werden. Sie können die Mitarbeiterinnen per Mail und Telefon erreichen.
 
Wir werden die Empfehlungen und Maßnahmen bei Bedarf aktualisieren und anzupassen!
 
 
ERGÄNZUNG: Auch die Termine der Grundqualifizierung sind abgesagt und werden verschoben. Die neuen Termine werden baldmöglichst bekannt gegeben.